05.02.2017

Die Meldung einer möglichen Aufspaltung des Faches Naturwissenschaften in den Klassenstufen 9 und 10 machte schon im Herbst des letzten Jahres die Runde. So war dies auch ein Gesprächsthema in Dangast auf der Tagung niedersächsischer Gesamtschulleiter im November 2016. Die GGG sieht eine solche Entwicklung als bedrohlich für die Schulform Gesamtschule an. Eine Argumentation bezüglich einer Niveauhebung in Richtung Oberstufe durch eine solche Aufspaltung kann die GGG nicht nachvollziehen und kann der Argumentation, dass das Niveau unter der Integration der drei Naturwissenschaften leide, nur deutlich widersprechen. Dies belegen auch die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte.

Positionspapier

 

22.01.2017

Die GGG hat mit Entsetzen das Schreiben des Referates 34 über die Landesschulbehörde zu Kenntnis genommen. In zweierlei Hinsicht ist dieses Schreiben des Referates 34 für die GGG Niedersachsen völlig unakzeptabel: Zum einen zeugt es aus Sicht der GGG entweder von grenzenloser Naivität oder von politisch motivierter Absicht, der Schulform Gesamtschule schaden zu wollen, eine über Jahrzehnte im Kern unveränderte und akzeptierte Abschlussverordnung, welche über Legislaturperioden unterschiedlichster Couleur anerkannt wurde, fünf Monate vor Ausgabe der Abschlusszeugnisse zu extremen Ungunsten für Schülerinnen und Schüler absolut fragwürdig auszulegen. Zudem hatten zum Zeitpunkt des Eingangs an den Schulen die Zeugniskonferenzen mit den Abschlussberatungen längst stattgefunden. Eine solch negative Änderung der Abschlussbedingungen durch eine absurde Auslegung zu einem solchen Zeitpunkt wird rechtlich durch Eltern angefochten werden und ist auch mit keinem sachlichen Grund zu rechtfertigen.

Brief

16.01.2017

Grundsätzlich begrüßt die GGG den Artikel 24 der UN-Menschenrechtskonvention und erkennt die ersten Schritte in Richtung gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, also auch an schulischer Bildung in den letzten Änderungen des Niedersächsischen Schulgesetzes an. Gleichwohl handelt es sich dabei um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Bemühungen in Richtung der Konvention dürfen nicht im schulischen Bereich enden. Sicher ist mittelfristig eine Bewusstseinsänderung zum Umgang mit Vielfalt und besonderen Dispositionen notwendig. Die GGG vertritt eine Schulform, welche seit Jahrzenten konzeptionell die Vielfalt von Menschen bei der schulischen Bildung konstruktiv begleitet und einen nicht nur defizitär geprägten Begriff von Inklusion besitzt. Alle Menschen sind unterschiedlich, einige mit besonderen Dispositionen, aber sie sind nicht „behindert“, sondern werden meist eher gehindert.

Gesamte Stellungnahme

03.10.2015

Neufassung der Verordnung über die Durchlässigkeit sowie über die Versetzungen und Überweisungen an allgemein bildende Schulen sowie Ergänzende Bestimmungen
Neufassung der Verordnung über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen einschließlich der Freien Waldorfschulen Erlass „Zeugnisse an den allgemein bildenden Schulen“

Stellungsnahme

 

 

15.04.2015

Die Stellungnahme zum Download

zu VO-GO §10 Abs. 2, Satz 3, Anlage 2

Den zentralen Aspekt der neuen Verordnung stellt unsere Meinung nach die geplante Umstellung der Stündigkeit der Unterrichtsfächer in der Qualifikationsphase von 4/4/2 auf 5/3/3 dar.
Die inhaltliche Dimension dieser Umstellung ist aus unserer Sicht gravierend: Die Reduzierung der gA-Kurse auf 3 Wochenstunden hat Auswirkungen auf die Förderung insbesondere schwächerer Schüler und damit negative Folgen für die Möglichkeiten einer effektiven Breitenförderung. Besonders wird dies in den naturwissenschaftlich – mathematischen Fächern gesehen. Diese negativen Effekte wiegen aus Sicht der GGG deutlich stärker als mögliche positive durch die Erhöhung der Wochenstundenzahl in den Kursen auf erhöhtem Niveau.
Die geplante Umstellung stellt viele Schulen zudem vor erhebliche organisatorische Schwierigkeiten. Besonders betroffen sind hier Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe, da an fast allen Gesamtschulen überwiegend in Doppelstunden unterrichtet wird.

24.03.2015

Der 34. Bundeskongress der GGG
wird vom 13. bis 14.11.2015 in Bremen stattfinden.

Mit dem Schulgesetz von 2009 hat sich Bremen eindeutig zur Inklusion bekannt und mit flächendeckender Einführung der Oberschule, in der die Gesamtschulen, Integrierten Stadtteilschulen und Schulzentren der der Sekundarstufe I aufgegangen sind, Neuland betreten. Dass daneben Gymnasien erhalten blieben, ist dem „Schulkonsens“ geschuldet, der einen 10-jährigen Schulfrieden sichern soll.
Die grundsätzlichen Probleme in der aktuellen pädagogischen Arbeit sollen dabei im Mittelpunkt stehen – wie gehen wir in der Schule mit der Vielfalt um – wie werden wir den Ansprüchen der Schüler/innen auf ihre kulturelle Vielfalt gerecht – sind Schulen dafür aufgeschlossen und genügend vorbereitet? Die Thematik sei damit nur kurz angerissen. Außerdem dürfte interessieren, wie Bremen mit dem Zweisäulenmodell umgeht – ohne dabei die ursprüngliche Zielsetzung des Schulgesetzes von 1975 (!) aus dem Auge zu verlieren, nämlich das „Schulwesen zu einem integrierten System“ zu entwickeln.

Der Kongress wird in der „Oberschule am Leibnizplatz“, Schulstraße 24, 28199 Bremen, stattfinden, nur neun Straßenbahnminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Eine Vorbereitungsgruppe hat mit dem Schulleiter, Hamid Frizi, in einer ersten Besprechung den Kongressablauf abstimmen können.

Donnerstag, 12.11.2015
abends Kongressauftakt-Treffen

Freitag, 13.11.2015
morgens Hospitationen in und um Bremen herum, mittags Eintreffen in der Kongressschule; danach offizielle Eröffnung, Vortr, anschließend Arbeitsgemeinschaften, abends Gelegenheit zum Besuch der „Shakespeare Company“ im Theater am Leibnizplatz

Samstag, 14.11.2015
vormittags Wiederholung der Arbeitsgemeinschaften, anschließend Abschlussplenum Politische Runde, nach dem Mittagessen Mitgliederversammlung

Bitte den Termin vormerken und in die Jahresplanung aufnehmen!

Über den aktualisierten Planungsstand wird im GGG-Extra und auf der Webseite des Bundesverbands informiert werden.
Anmeldungen werden ab 15.09.2015 dort über das Onlineformular möglich sein.

 

 

13.12.2014

Grundsätzlich hält die GGG diesen Gesetzentwurf für gelungen und begrüßt wesentliche Teile der Änderungen, weil hier Rahmenbedingungen für ein Schulwesen festgelegt werden, das Raum lässt für Elternwillen und Gestaltungsfähigkeit vor Ort unter sehr unterschiedlichen demografischen und räumlichen Bedingungen.

Stellungnahme der GGG

 

28.05.2014

Starke Gesamtschulen   –   gute Schulqualität auch in Zeiten des demographischen Wandels in Niedersachsen

Angesichts des demographischen Wandels und stark zurückgehender Schülerzahlen in den Haupt-, Real- und Oberschulen bietet die Einrichtung einer Gesamtschule oder die Umwandlung von Haupt- und Realschulen in Gesamtschulen für viele Schulträger eine Alternative zur Sicherung eines vollständigen Bildungsangebots für die Bevölkerung. Auch wenn das dreigliedrige Schulsystem in Niedersachsen nach wie vor Bestand hat, scheint die Entwicklung im allgemein bildenden Bereich vielerorts auf ein Modell zuzulaufen, in dem Schulträger Gesamtschulen und Gymnasien in ihrem Einzugsbereich anbieten.

Gesamte GGG Schulgesetznovelle 2015

 

13.05.2014

lädt Sie sehr herzlich zum Regionalforum in Hildesheim ein.
Das Regionalforum findet am Donnerstag, 22. Mai 2014 von 10.00 bis 16.00 Uhr in der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim, Richthofenstraße 37 in 31137 Hildesheim statt. Das Forum findet in Kooperation mit dem Landesverband Niedersachsen der GGG statt.
Dieses Jahr steht das Regionalforum unter dem Thema "Schulentwicklung an Gesamtschulen". Nach dem Vortrag "Schule als lernende Organisation – 4 Prinzipien der Gestaltung" von Wilfried Kretschmer beginnt die erste Workshopphase. Hier können Sie zwischen drei Workshops wählen:
1. Schule als lernende Organisation – Werkzeuge der Schulentwicklung
2. Rolle der Schulleitung in einer Teamschule
3. Leistung – Begriff, Messung, Rückmeldung
Nach der Mittagspause folgt eine zweite Workshopphase, an deren Anschluss die Ergebnisse im Plenum besprochen werden. Im Anhang finden Sie das aktuelle Programm.

Bitte melden Sie sich über das Online-Formular bis zum 14. Mai an:
http://goo.gl/P7DHj2

Wir bitten um Verständnis, dass sich pro Schule nur zwei Personen für diese Veranstaltung anmelden können, die Plätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Tagesordnung

 

 

20.02.2014

Erlassentwürfe „Die Arbeit in der Ganztagsschule“ und „Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemein bildenden Schulen“

Die Stellungnahme