22.01.2017

Die GGG hat mit Entsetzen das Schreiben des Referates 34 über die Landesschulbehörde zu Kenntnis genommen. In zweierlei Hinsicht ist dieses Schreiben des Referates 34 für die GGG Niedersachsen völlig unakzeptabel: Zum einen zeugt es aus Sicht der GGG entweder von grenzenloser Naivität oder von politisch motivierter Absicht, der Schulform Gesamtschule schaden zu wollen, eine über Jahrzehnte im Kern unveränderte und akzeptierte Abschlussverordnung, welche über Legislaturperioden unterschiedlichster Couleur anerkannt wurde, fünf Monate vor Ausgabe der Abschlusszeugnisse zu extremen Ungunsten für Schülerinnen und Schüler absolut fragwürdig auszulegen. Zudem hatten zum Zeitpunkt des Eingangs an den Schulen die Zeugniskonferenzen mit den Abschlussberatungen längst stattgefunden. Eine solch negative Änderung der Abschlussbedingungen durch eine absurde Auslegung zu einem solchen Zeitpunkt wird rechtlich durch Eltern angefochten werden und ist auch mit keinem sachlichen Grund zu rechtfertigen.

Brief