Mit geladenen Vertretern der politischen Parteien im Landtag wurden bildungspolitische Themen wie Inklusion, eigenverantwortliche Schule, Arbeitszeit, Lehrerausbildung, Ganztag und die Fortentwicklung der Schulstruktur diskutiert. „Wir haben wichtige Punkte für die laufenden Koalitionsgespräche und für die zukünftige Regierungsarbeit in Hannover mitgegeben. Es darf keine Rückschritte bei der Inklusion geben, die bei Eltern zurecht nachgefragte Gesamtschule muss ersetzende Schulform bleiben!“ fordert Andreas Meisner. „Wir vertreten 133 Schulen, etwa 10.000 Lehrkräfte, mehr als 80.000 Schülerinnen und Schüler und 160.000 Eltern. Das ist eine starke Stimme!“

Das weiß auch die scheidende Kultusministerin, Frauke Heiligenstadt, die am letzten Tag den Kongress besuchte. Sie gab einen Rückblick auf die Leistungen in der letzten Regierungszeit. „Auch wenn wir in Detailfragen nicht immer einverstanden waren, wurden durch die Ministerin wichtige positive Entscheidungen wie zum Beispiel zur Inklusion und im Ganztag getroffen“, würdigte der Landesvorsitzende der GGG. So wurde die Ministerin dann auch mit großen Beifall für ihre Arbeit verabschiedet.