22.02.2018

Grundsätzlich begrüßt die GGG den Artikel 24 der UN-Menschenrechtskonvention und erkennt die ersten Schritte in Richtung gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, also auch an schulischer Bildung in den letzten Änderungen des Niedersächsischen Schulgesetzes an. Gleichwohl handelt es sich dabei um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Bemühungen in Richtung der Konvention dürfen nicht im schulischen Bereich enden. Sicher ist mittelfristig eine Bewusstseinsänderung zum Umgang mit Vielfalt und besonderen Dispositionen notwendig. Die GGG vertritt eine Schulform, welche seit Jahrzenten konzeptionell die Vielfalt von Menschen bei der schulischen Bildung konstruktiv begleitet und einen nicht nur defizitär geprägten Begriff von Inklusion besitzt. Alle Menschen sind unterschiedlich, einige mit besonderen Dispositionen, aber sie sind nicht „behindert“, sondern werden meist eher gehindert.

Gesamte Stellungnahme